Flussdiagramm mit Weltkugel und unterzweigen Geld – Mensch – Pflanze // darauf sitzt ein Schmetterling. Gelber Kreis im HG

Ökologische Lebenszykluskosten in Bauvergaben einbinden

Was kostet ein Bauvorhaben wirklich?

Ab 2028, spätestens 2030 müssen laut Gebäudemodernisierungsgesetz die Lebenszyklus-Treibhausgasemissionen eines jeden neuen Gebäudes im Energieausweis angegeben werden. Wir schlagen vor: Lassen Sie es nicht dabei! Nutzen Sie die ohnehin notwendige Erhebung, um eine ganzheitliche Wirtschaftlichkeitsbetrachtung schon im frühen Planungsprozess von Bauvorhaben herbeizuführen. Darüber hinaus bietet Ihnen eine Bilanzierung die Möglichkeit, besonders nachhaltige Angebote von Bauunternehmen in den Wettbewerb mit einzubinden. Und das Beste: Das ist auch im Tiefbau möglich!

In dieser praxisorientierten Schulung lernen Sie, wie Ökobilanzierungen von Baumaßnahmen funktionieren, was sie vergleichbar macht, und wie man Treibhausgasemissionen über CO2-Schattenpreise in die Angebotswertung einbinden kann. Damit erhalten Sie Kenntnisse zu einem wichtigen Steuerungsinstrument nachhaltigen Bauens, das bewusst die Kosten in den Blick nimmt und gleichzeitig ökologischen Mehrwert erzeugen kann.

Schulungsinhalte

  • Grundlagen der Erhebung von Lebenszykluskosten (LCC) und Erstellung von Lebenszyklusanalysen (LCA) von Bauvorhaben: Nicht selbst machen, aber wissen, was dahinter steckt!

  • Vergaberechtlicher Handlungsrahmen in Anwendung: Was müssen Sie? Was dürfen Sie?

  • Lebenszyklusanalysen (LCA) für die eigene Wirtschaftlichkeitsanalyse nutzen

  • Lebenszyklus-Treibhausgasemissionen mittels CO2-Schattenpreis in Vergaben einbeziehen: Von der frühen Planung bis zur Bauausschreibung

  • Praxismodul: Planung der ersten Schritte und Anwendung des Gelernten in einer angeleiteten Gruppenarbeit und Diskussion Ihrer Ansätze

  • Optional: In Kooperation mit einem Fachanwalt für Vergaberecht beleuchten wir gemeinsam, welche Bedeutung das Thema im Kontext von GU / GÜ / ÖPP Vergaben hat und wie Nebenangebote bei Bauvergaben genutzt werden können, um nachhaltige Baustoffe als Option einzubinden.

Passt zu folgenden kommunalen Nachhaltigkeitszielen

  • Umsetzung von Maßnahmen von Kommunalen Nachhaltigkeitsstrategien
  • Local Green Deal
  • lokale Kreislaufwirtschaftsziele

Zielgruppe

Beschaffende aus öffentlichen Verwaltungen im Hoch- und Tiefbau, die einen Beitrag zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Weltwirtschaft leisten wollen.

Kommunale Klimaschutz- und Umweltstellen, die in der Planung nachhaltiger Bauvorhaben konkret unterstützen und damit die ökologische Transformation in der eigenen Kommune voranbringen wollen.

Politiker*innen und Führungskräfte, die verstehen wollen, welche Steuerungsmöglichkeiten es im nachhaltigen Bauen gibt und wie sie sie nutzen können.

Format

individuelle Inhouse-Schulung oder offene Onlineschulung

Referent*innen

Iris Degen, Ajit Thamburaj

Grafik Fingerschnipser mit Funkeln

Individuelle Schulungen für Ihr Team

Sie wünschen sich weitere Produktgruppen oder individuelle Schwerpunkte? 


Gerne konzipieren wir Ihnen auch einen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Workshop!

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Lassen Sie uns starten!

Wir qualifizieren Sie, damit Sie Handlungssicherheit gewinnen und Gestaltungsspielräume nutzen können. 
Damit nachhaltige Beschaffung keine Hürde bleibt, sondern zum Werkzeug wird. 

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FAQ

  • Ist die Schulung auch wirklich praxisorientiert?

    Ja, das ist sie. ressourcenwunder-Schulungen folgen dem Prinzip: so nachhaltig wie möglich, so realistisch wie nötig. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen behalten wir dabei stets die Realisierbarkeit im Blick. Denn klar ist: Für eine erfolgreiche Einbindung von Anforderungen an ökologische Lebenszykluskosten bei Bauvergaben brauchen Sie Dienstleister*innen, die Bilanzierungstools bedienen und standardisierte Verfahren anwenden können.

  • Lernen wir bei der Schulung nur theoretisches Wissen - oder wenden wir das auch an?

    Das hängt davon ab, wie viel Zeit wir miteinander haben. Am liebsten gestalten wir Ganztagesschulungen: Vormittags erarbeiten wir gemeinsam die Grundlagen, nachmittags wenden Sie das Gelernte beispielhaft auf ein konkretes Beschaffungsprojekt an – im Praxismodul, mit unserer Begleitung. Denn unser Ziel ist, dass Sie nicht nur klüger, sondern auch handlungsfähiger aus der Schulung gehen.

  • Was muss ich vor Ort zur Verfügung stellen, wenn ich die Schulung in Präsenz machen will?

    Solche Dinge würden wir mit Ihnen in einem Auftaktgespräch besprechen. Es finden sich immer Lösungen je nach den örtlichen Begebenheiten. Für das Praxismodul - falls dies gewünscht ist - brauchen wir aber auf jeden Fall pro Arbeitsgruppe ein mobiles Endgeräte (am besten Laptops) mit einer Internetverbindung.

Weitere Fragen zu dieser Schulung?
Rufen Sie mich an, ich bin gern für Sie da!